Europäische Freiwillige stellen sich vor

BerrakMit dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) können sich junge Menschen im Alter  zwischen 17 und 30 Jahren als Freiwillige für eine Dauer von bis 12 Monaten in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland engagieren. Geboten wird die Möglichkeit, ein anderes Land, eine andere Kultur und eine andere Sprache intensiv kennen zu lernen. Die EFD-Projekte werden mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm "ERASMUS+ JUGEND IN AKTION" gefördert.

Ein Jahr in einem anderen Land alleine leben... Am Anfang klang es für mich sehr unheimlich und schwer, obwohl ich schon viel gereist bin und eine starke Person bin. Aber ich war sicher und bereit. Nach viel studieren und arbeiten, war ich bereit etwas Neues zu erleben. Und der Europäische Freiwilligendienst hat mir diese Chance gegeben. Es ist eine gute Gelegenheit eine neue Kultur kennenzulernen, mein Deutsch zu verbessern, unabhängiger zu sein, und die Sachen, die ich in Zukunft machen möchte, zu artikulieren und zu üben.

Ich bin Berrak Tahiroğulları. Ich bin 26 Jahre alt und komme aus Istanbul, Türkei. Ich habe Psychologische Beratung studiert und letztes Jahr habe ich angefangen, den Master für das Management von Nichtregierungsorganisationen zu studieren. Ich habe insgesamt zwei Jahre mit Kindern an verschiedenen Stellen gearbeitet, bevor ich nach Deutschland gekommen bin. Ich arbeite gern mit Kindern. Es ist immer interessant, erleuchtend und überraschend für mich. Man kann von Kindern immer neue Sachen lernen oder eine neue Perspektive einnehmen. Es gibt viele Vor- und Nachteile bei der Arbeit mit Kindern, aber in meinen Augen gibt es mehr Vorteile. Ich finde immer etwas bei den Kindern, das mich überrascht. Deswegen möchte ich weiterhin mit ihnen arbeiten.

Mein Traum ist es, nach dem EFD im Umweltschutz tätig zu sein. Dieses Thema bedeutet mir sehr viel. Und ich glaube, dass das wichtigste ist, Kinder früh für diese Probleme zu sensibilisieren. Deshalb mache ich ein Umweltprojekt mit den Stürmerkindern in der Kita „Wasserläufer“.  Und es läuft besser als ich es erwartet habe. Wir haben zusammen Dinge erschaffen, die wir brauchen, mit den Dingen, die wir nicht mehr brauchen. Dann haben wir aus alten Papieren neues Papier hergestellt. Wir haben ebenfalls gelernt, einen Kompost mit Obst- und Gemüseschalen und Eierkarton anzulegen. Das Hauptthema meines Projektes ist Wiederverwendung. Ich wollte den Kindern zeigen, wie man seine Bedürfnisse befriedigen kann, ohne zu konsumieren / einkaufen. Was mir am besten gefällt ist, dass die Kinder immer begeistert von meinem Projekt waren. Es freut mich, dass die Kinder die Idee von meinem Projekt angenommen haben und erhalten. Am Anfang war ich nicht sicher, ob die Kinder mein Projekt mögen werden. Aber jetzt sehe ich, dass manche Kinder zu mir kommen und fragen, ob wir das Projekt nochmal machen können oder nicht. Es war mein primäres Ziel, den Kindern dieses Interesse zu geben. Und ich hoffe auch, dass es langfristig wirkt.

Abgesehen von meinem Projekt, helfe ich den Erzieherinnen und spiele mit den Kindern. Spielen mit Kindern gefällt mir auch, weil ich die Chance habe, sie richtig kennenzulernen und zu verstehen. Meistens beobachte ich die Kinder, sodass ich sehen kann, welches Kind welche Interessen und Stärken hat. Das hat mir viel geholfen bei der Vorbereitung meines Projekts.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr froh bin, diese Gelegenheit bekommen zu haben. Jetzt habe ich noch drei Monate vor mir. Und ich möchte diese Zeit verbringen, indem ich mit den Kindern spiele und weiter positiven Einfluss auf sie nehme.

Beitrag vom 04.04.2017

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