Europäische Freiwillige stellen sich vor

Mart VinnalMit dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) können sich junge Menschen im Alter  zwischen 17 und 30 Jahren als Freiwillige für eine Dauer von bis 12 Monaten in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland engagieren. Geboten wird die Möglichkeit, ein anderes Land, eine andere Kultur und eine andere Sprache intensiv kennen zu lernen. Die EFD-Projekte werden mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm "ERASMUS+ JUGEND IN AKTION" gefördert.

Ich heiße Mart Vinnal, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Estland. Seit letztem Oktober absolviere ich einen Europäischen Freiwilligendienst im „Hort Wellenreiter“ in Brandenburg an der Havel.

In Estland müssen wir Deutsch als dritte Fremdsprache lernen. Und obwohl es ziemlich schwierig war, mochte ich die Sprache und den Klang davon. Das ist der Grund, warum ich mich für einen Europäischen Freiwilligendienst entschieden habe.

Ich habe davor noch nie mit Kindern gearbeitet, aber da ich jüngere Geschwister, Cousinen und Cousins habe, wusste ich, dass ich gut mit Kindern zurechtkomme. Ich habe auch eine gute Gelegenheit gesehen, meine kommunikativen Fähigkeiten in der deutschen Sprache zu verbessern, weil ich mich jeden Tag mit den Kindern im Hort unterhalte.

Meine wichtigste Aufgabe im Hort Wellenreiter ist es, die Erzieherinnen zu unterstützen. Zum Beispiel passe ich auf die Kinder auf und mache Sport, verschiedene Brettspiele und male mit ihnen. Ich bin froh, dass der „Hort Wellenreiter“ viele Aktivitäten anbietet, da alle Kinder unterschiedliche Interessen und Hobbys haben. Ich bin offen dafür, etwas Neues auszuprobieren oder anderen etwas beizubringen, das ich bereits kann. Deshalb versuche ich, jeden Tag so viel wie möglich mit den Kindern zu reden, um sie und ihre Interessen kennenzulernen und ihnen zu helfen, ihre Hobbys auszuüben und Träume zu verwirklichen.

Mir gefällt die Ferienzeit am besten, weil wir viele Ausflüge zu unterschiedlichen Orten machen, was mir erlaubt, mehr Orte in Deutschland zu sehen, die Touristen nicht zu sehen bekommen. Das hilft mir, meine Augen zu öffnen und mehr über die deutsche Kultur zu lernen. Und es macht mir Spaß, die Ausflüge mit meinen freundlichen Kollegen und den Kindern zu unternehmen.

Über mein Leben in Potsdam:

Ich lebe in einer WG mit zwei anderen Freiwilligen aus Polen und der Türkei. Wir unternehmen einiges zusammen, zum Beispiel kochen, Sport oder wir gehen aus. Ich persönlich finde es wichtig, mit anderen Freiwilligen zu kommunizieren, die dieselben Erfahrungen wie ich machen.

Ich habe immer gerne Sport gemacht, und ich bin froh, dass ich in Potsdam die Gelegenheit habe, am Hockey- und Fußballtraining der Studenten der Universität Potsdam, mit zu trainieren.

Ich bin mir sicher, dass mein Freiwilligendienst eine einmalige Erfahrung ist und es meine Entscheidungen positiv beeinflussen wird.

Beitrag vom 06.06.2017

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